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Lebensstil

4 Fehler, die du beim Rückentraining vermeiden solltest!

Der Rücken ist eine der größten Muskelgruppen und verdient somit einiges an Aufmerksamkeit. Beim Rückentraining werden allerdings oft schwere Fehler gemacht, die nicht nur zu Verletzungen führen können, sondern auch dazu, dass man in Sachen Muskelaufbau schlechtere Fortschritte macht. Da ich durch einige Tricks meinen Rücken von einer Schwäche in eine Stärke umwandelt konnte, zeige ich euch in diesem Artikel häufige Fehler, die ihr beim Rückentraining unbedingt vermeiden solltet. Außerdem findest du hier natürlich auch konkrete Tipps und Tricks, die dir helfen dein Rückentraining zu verbessern und somit mehr Muskeln aufzubauen.

1. Du verwendest keine volle Range Of Motion
Unter der Range Of Motion versteht man den Bewegungsumfang einer Übung. Gerade bei Klimmzügen neigen viele Leute dazu nicht den vollen Bewegungsumfang auszunutzen. Doch für maximalen Muskelaufbau ist das Verwenden einer vollen Range Of Motion absolut essentiell. Dadurch wird der Muskel nämlich deutlich stärker stimuliert, als bei einer halben Wiederholung. Achte deshalb darauf, dass du bei allen Rückenübungen den absolvierten Bewegungsumfang im Auge behältst. Bei Klimmzügen solltest du beispielsweise am oberen Punkt mit dem Kinn über die Stange kommen. Auch bei Ruderübungen solltest du eine möglichst große Range Of Motion absolvieren.

2. Du spürst deine Rückenmuskulatur im Training nicht und hast eine schlechte Mind Muscle Connection
Die Verbesserung meiner Mind Muscle Connection war einer der Tricks, die mir beim Aufbau meines Rückens am meisten geholfen haben. Unter der Mind Muscle Connection versteht man, wie das englische Wort schon sagt, die Verbindung vom Geist zum Muskel. Das klingt jetzt vielleicht etwas komisch, es handelt sich dabei jedoch um nichts anderes als das Muskelgefühl, welches du bei einer Übung entwickeln kannst. Wenn man eine sehr gute Mind Muscle Connection hat, dann trifft man im Regelfall den Muskel deutlich besser und kann somit auch gezielter Muskelmasse aufbauen. Um deine Mind Muscle Connection zu verbessern, rate ich dir zwei bis drei leichtere Sätze zu absolvieren, in denen du dich wirklich nur darauf konzentrierst den Zielmuskel zu treffen. Beim Rückentraining kann es für das Muskelgefühl außerdem auch hilfreich sein, wenn du dich dir vorstellst das Gewicht mit deinem Ellenbogen zu ziehen.


3. Du bewegst das Gewicht unsauber
Oft sieht man im Gym jemanden beim Rückentraining viel zu viel Gewicht verwenden. Das kann nicht nur zu Verletzungen und Abnutzungserscheinungen führen, sondern auch dazu, dass man am Muskel förmlich vorbei arbeitet und somit an den Stellen, die man eigentlich treffen möchte, weniger Muskelmasse aufbaut. Achte deshalb auch beim Rückentraining auf eine saubere Ausführung. Somit vermeidest du nicht nur, dass du dich verletzt, sondern baust wahrscheinlich auch besser Muskeln auf. Falls du bei irgendeiner Übung Probleme mit der Ausführung hast, dann geh‘ mit dem Gewicht etwas runter, verbessere deine Ausführung und beginn‘ danach wieder langsam damit die Gewichte zu erhöhen.

4. Du hast noch nie eine Isolationsübung für den Rücken gemacht
Wenn dein Rücken zu einer deiner schwächeren Muskelgruppen zählt, dann solltest du auf jeden Fall auch eine Isolationsübung einbauen. Hier bieten sich Überzüge in verschiedenen Varianten an. Ich selbst mache Überzüge am liebsten am Kabelzug. Hier hat man eine optimale Spannung über den gesamten Bewegungsradius hinweg und kann deshalb eine super Mind Muscle Connection aufbauen. Falls du diese Übung noch nie probiert hast, dann kann ich dir nur raten, dass möglichst bald mal zu tun.

Die Tipps im Rückentraining anwenden
Nun liegt es an dir! Willst du maximale Erfolge im Rückentraining erzielen und ihn von einer Schwachstelle in eine deiner Stärken umwandeln? Dann versuche diese Tipps in deinem Rückentraining demnächst umzusetzen. Geh die einzelnen Punkte dabei Schritt für Schritt durch und konzentriere dich vor allem bei der Mind Muscle Connection darauf diese stark zu verbessern.